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D115 - Die einheitliche Behördennummer für Deutschland

Es gibt unendlich viele Behördenfragen – und eine Nummer, die diese beantworten kann:



Das Bundeszentralamt für Steuern ist von Anfang an dabei

Seit 2008 wurde die einheitliche Behördenrufnummer 115 aufgebaut. Das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) hat als ein Vertreter des Bundes gemeinsam mit weiteren Experten an der Erstellung des Feinkonzepts mitgewirkt. Dieses dient als Grundlage für den Aufbau der D115-Servicecenter.

Das Servicecenter des BZSt stellt Informationen zu den Themen Steueridentifikationsnummer, Vorsteuervergütung und Zuständigkeiten in der Finanzverwaltung zur Verfügung und beantwortet Anfragen, die im Erstkontakt mit den kommunalen Servicecentern nicht beantwortet werden konnten. Das BZSt engagiert sich auch in den Arbeitsgruppen von D115.

D115 – Die Idee

Der Gedanke einer modernisierten und bürgernahen Verwaltung hat zu der Idee geführt eine einheitliche Behördenrufnummer einzurichten, die einen schnellen und qualifizierten Service bietet. Hervorzuheben ist hierbei der Dienstleistungsgedanke: Anrufende werden als Kunden betrachtet, für die sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Servicecenter als verantwortungsvolle und kompetente Ansprechpartner verstehen.

Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen erhalten durch die neue Behördenrufnummer 115 einen direkten Zugang zur Verwaltung. Die Beantwortung der Fragen erfolgt im Erstkontakt ortsnah durch die kommunalen Servicecenter. Kann eine Frage dort nicht beantwortet werden, wird sie an die fachlich zuständige Behörde weitergeleitet.

Die Verwirklichung dieser Idee erfordert eine offene Kommunikation und die Weitergabe von Wissen unter den D115-Servicecentern.

Ziele von D115

Ziel von D115 ist es, Anrufern unter einer leicht zu merkenden Rufnummer - unabhängig von lokalen und verwaltungsinternen Zuständigkeiten - schnelle Auskünfte und Hilfestellungen zu den Aufgaben der öffentlichen Verwaltung zu bieten. Alle Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen in Deutschland sollen mit einem Anruf bei der Behördenrufnummer 115 verlässliche Auskünfte erhalten.

Ausbau der Behördenrufnummer 115

Das vordringliche Ziel des Regelbetriebs ist es, weitere Kommunen und Länder für die 115 zu gewinnen. Der Pilotbetrieb wurde mit 13 kreisfreien Städten und Landkreisen, vier Bundesländern und 14 Bundesbehörden, darunter auch das Bundeszentralamt für Steuern, gestartet. Inzwischen ist der Kreis der teilnehmenden Behörden stark gewachsen. Zu Beginn des Regelbetriebs am 14. April 2011 konnten bereits 15,3 Millionen Bürger und Bürgerinnen die Behördenrufnummer nutzen. Die Bundesverwaltung hat sich im Jahr 2011 vollständig mit rund 75 Behörden und Institutionen an der Behördenrufnummer 115 beteiligt.

In 2012 werden rund 150 weitere Kommunen die 115 freischalten. Damit hat sich die Zahl der Teilnehmer an der 115 seit dem Start des Pilotbetriebs in 2009 verzehnfacht. So werden Ende 2012 über 23 Millionen Bürgerinnen und Bürger mit der 115 einen direkten Draht in die Verwaltung haben.

Die 115 ist in den teilnehmenden Regionen montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Ob Ihre Region dabei ist, erfahren Sie unter www.d115.de.

115 ist bei Bürgern beliebt

Die Behördenrufnummer 115 stößt bei Bürgerinnen und Bürgern auf große Zustimmung. 82 Prozent der Bevölkerung finden es gut, dass es eine einheitliche Behördennummer gibt. Dies belegt eine Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach.

Günstigere Tarife

Ein Meilenstein im neuen Regelbetrieb wird die Anpassung der Tarife für die 115-Anrufe sein. Die Tarife werden im Laufe des Jahres 2012 sinken. Auch die Integration in Telefon-Flatrates wird durch eine aktuelle Verfügung der Bundesnetzagentur möglich sein. Derzeit kostet ein Anruf bei der 115 aus dem Festnetz der Deutschen Telekom AG 7 Cent pro Minute, die Tarife aus den Mobilfunknetzen liegen überwiegend zwischen 17 und 29 Cent pro Minute.

Weitere Informationen zur Einheitlichen Behördennummer 115 finden Sie unter www.115.de.


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